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   Yin und Yang, der weibliche Aspekt und der männliche Aspekt

 

ist in Allem enthalten. Für mich ist die höchste Aufgabe das Gleichgewicht zwischen den Polen. Ausgleich, Balance in der Dualität, in unserer Welt der Gegensätze. Die spannendste Frage ist, wie bekomme ich das hin?

 

Ein ständiges Auf- und Ab - ein ständiges Hin- und Her - Anziehung und Abstoßung. Ja so spiegelt unser Leben, das ist unter Anderem, Polarität. Wenn ich im Gleichgewicht bin, kann mich so schnell nichts umhauen. Das Wissen um das Gesetz der Anziehung erleichtert die Entscheidung , was ich jetzt für mich will, für mich zulassen möchte. Energetisch gibt es mehrere Möglichkeiten, eine davon ist die Arbeit mit unseren Paar-Organen, wie Niere, rechte und linke Herzkammer, Eierstöcke, Augen, rechte und linke Hirnhälfte usw.

Scheinbar getrennt und doch zusammen? Weibliche und männliche Aspekte sind in jedem von uns enthalten. Eine Frau kann ebenso zielorientiert sein, wie ein Mann und ein Mann kann ebenso fürsorglich und mitfühlend sein, wie eine Frau. Hier gibt es also nur eine scheinbare Trennung der Geschlechter, eine Trennung der Sichtweisen, eine Trennung im Äusseren. Energetisch sind beide Geschlechter durchaus in der Lage die männlichen und weiblichen Pole zu leben. Harmonisierung von beiden Polen ist zwangsläufig angesagt um ein ausbalanciertes Leben führen zu können.

Rollentausch gibt es schon sehr viel, wie z.B. Männer als Hausmann, Erziehung der Kinder und Haushalt und Frauen in gut bezahlten Führungspositionen. Doch wie verhält sich die Energie, wenn beide nicht in ihrer Rolle zufrieden sind. Es gibt Staus, Blockaden, Kommunikationsprobleme – eben nur ein Tausch im Aussen und nicht in den jeweiligen Körpern und Köpfen. Um hier einzuwirken ist es nötig die jeweilige Energie anzuheben und auszubalancieren.

Erklärungen aus anderen Kulturen:

Die Pole Yin und Yang als Ordnungssystem der chinesischen Philosophie spielen auch in die TCM hinein und gehen auf die Zeit um 2000 v. Chr. zurück.

 Das Leben ist nach dieser Auffassung wie ein Berghang, bei dem eine Seite im Licht und die andere im Schatten liegt.

Yin bedeutet "die Schattenseite",

"Yang" steht für die "Sonnenseite des Berges"

 der Berg kann als Symbol des Lebens betrachtet werden. Beiden Begriffen wird zugeordnet, was damit assoziiert werden kann.

Zum Yin (dem "weiblichen Pol") gehören zum Beispiel Kühle, Feuchtigkeit, Ruhe, Dunkelheit, zum Yang (dem "männlichen Pol") Wärme, Trockenheit, Bewegung, Helligkeit etc.

Dabei ist das eine nicht besser als das andere, das eine nicht ohne das andere denkbar. Licht und Schatten gehören zusammen, und im Yin ist immer ein bisschen Yang, im Yang immer ein bisschen Yin enthalten.

Das wird auch im Yin-Yang-Symbol, der Monade (ein wellenförmig geteilter Kreis mit dunkler und heller Hälfte, die ineinander fließen) dargestellt.
Yin und Yang sind ein Teil des taoistischen Weltbildes, der Grundlage der chinesischen Heilkunde.

Das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang im Menschen und im Leben bedeutet Harmonie und damit Gesundheit. Zuviel Yin (Ruhe) erschöpft die Widerstandskraft, zu viel Yang (Aktivität) erschöpft uns.

Der Taoismus sieht das Leben als Strom, der ständig fließt, als ein stetiges Pendeln zwischen den Polen. Das Verharren in einem Pol, die Starre, das Zuviel des einen und Zuwenig des anderen erzeugt demnach Krankheit und Leiden auf allen Ebenen.


Aufgabe der TCM war und ist es, die Harmonie im Menschen wieder herzustellen bzw. zu bewahren.
Yin im Körper "ernährt" die Organe und das Gewebe, beruhigt und kühlt, Yang im Körper regt die Organfunktionen an, aktiviert und erwärmt.

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